Hallensportfest für Jugend und Kinder in Rain am Lech

Mitten im Winter lockte die schwäbische Kleinstadt wie immer viele Teilnehmer – 119 in diesem Jahr – in ihre Dreifachturnhalle, die dort mit Spaß um Begeisterung von der Altersgruppe U8 bis U16 um Zehntel, Zentimeter und um Titel wetteiferten.
An dieser Stelle sollen wie gewohnt die Wettbewerbe der Kinder von der U8 bis zu U12 näher betrachtet werden. Obwohl es sich nicht um ein rein traditionelles Sportfest handelt, spielt die „neue Kinderleichtathletik“ dabei keine große Rolle. Es geht leistungsorientiert zu, obwohl kindgerechte Elemente eingebaut sind.

Schon in der AK6 waren drei Kinder zu verzeichnen, welche erfolgreich die ersten Schritte auf den Wettkampfboden taten und naturgemäß in ihren Leistungen recht nah zusammen lagen.
In der AK7 taten sich im Vierkampf mit Daniela Müller bei den Mädchen und Maximilian Haftel bei den Buben die ersten Leistungsträger hervor, die jeweils einen klaren Sieg davontrugen.
Bei der M8 konnte sich Levin Hölzle von der LG ESV Augsburg / TSV Neusäß  mit 1.207 Punkten im Vierkampf klar von den Altersgenossen distanzieren.

In der AK9 konnte sich im Vierkampf jeweils ein Duo von der Konkurrenz absetzen: Bei den Mädchen dominierte Jessica Schulz knapp vor Jule Schreiber (beider LG Donau-Ries) , bei den Jungs hatte Tim Kirchhofer mit 1.593 Punkten knapp die Nase vor Florian Stampfer mit 1.575 Punkten (ebenfalls beide LG Donau-Ries).

In der U12 war ein Fünfkampf mit den Disziplinen 30 m-Sprint, Standweitsprung, (Scher-) Hochsprung, Medizinballstoßen (1,5 kg) und 4-Runden-Kauf (ca. 360 m) zu absolvieren.
In der W10 siegte mit Nina Jelinka (1.326 Punkten) von der LG Donau-Ries die ausgeglichenste Sportlerin, die in keiner Disziplin eine Schwäche erkennen lies.
In der W11 setzte sich Tamara Feder (1.785 Punkte) von der LG Donau-Ries durch, die insbesondere mit 2,09 m im Standweitsprung und 24,50 m im Medizinballstoßen glänzte.
In der M10 war Armin Kuffer von TSV München-Ost mit 1.767 Punkten erfolgreich, wobei die 23,50 m im Medizinballstoßen, die 1,97 m im Standweitsprung und die 1:19,4 min im 4-Runden-Lauf herausragten.
In der M11 siegte Luca Pohl von der LG Donau-Ries mit 1.816 Punkten und Highlights im 30-m-Sprint (5,7 s) und Im Hochsprung (1,25 m).

Es war eine gelungene Veranstaltung in einem passenden Rahmen mit vielen sehenswerten Leistungen, zu der man gerne wieder kommt.
Eine kleine Kritik möchte ich aber doch anbringen: Da beim Medizinballstoßen – wozu alle drei Versuche gleichberechtigt gewertet werden – ein Fehlversuch gleichbedeutend mit dem Aus im Fünfkampf ist, sollte man bei Kindern ein kleines Übertreten nicht gleich so hart bestrafen.

 

 

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